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⚙️ Motoren & Maschinen
Drehmoment, Drehzahl, Leistung, Schlupf und Wirkungsgrad. Wähle unten selbst, wie tief du einsteigen möchtest.
Begriff zuerst
Bevor du eine Formel einsetzt, kläre, welche physikalische Größe gemeint ist und welche Einheit dazugehört.
Formel umstellen
Gesuchte Größe markieren, Formel nach ihr umstellen, Einheiten vereinheitlichen und erst dann Zahlen einsetzen.
Plausibilität
Passt das Vorzeichen, die Größenordnung und die Einheit? Eine kurze Kontrolle findet viele Rechenfehler.
Dein Lernpfad
Motorleistung
Mechanische Motorleistung kann aus Drehmoment und Drehzahl bestimmt werden. Formel: P = M·ω. Verständliche Erklärung mit passenden Rechnern.
Drehmoment
Drehmoment beschreibt die Drehwirkung einer Kraft. Formel: M = F·r. Verständliche Erklärung mit passenden Rechnern.
Drehzahl
Drehzahl gibt an, wie viele Umdrehungen pro Minute erfolgen. Formel: n = U/min. Verständliche Erklärung mit passenden Rechnern.
Synchrondrehzahl
Die Synchrondrehzahl eines Drehfeldes hängt von Netzfrequenz und Polpaarzahl ab. Formel: ns = 60·f/p. Verständliche Erklärung mit passenden Rechnern.
Schlupf
Beim Asynchronmotor ist die Rotordrehzahl kleiner als die Synchrondrehzahl. Formel: s=(ns-n)/ns. Verständliche Erklärung mit passenden Rechnern.
Wirkungsgrad Motor
Der Wirkungsgrad setzt abgegebene mechanische Leistung ins Verhältnis zur aufgenommenen Leistung. Formel: η = Pab/Pin. Verständliche Erklärung mit passenden Rechnern.
Rechenmethode
Diese Reihenfolge funktioniert bei vielen Elektrotechnik-Aufgaben und macht Rechenwege nachvollziehbar.
Einsteiger-Erklärung
Stell dir jede elektrische Aufgabe zunächst wie eine Übersetzungsaufgabe vor: Welche Größe ist bekannt, welche wird gesucht und in welcher Einheit soll das Ergebnis stehen? Erst danach kommt die Mathematik.
Nutze die Rechner auf der Seite als Kontrolle deines eigenen Rechenwegs und lies bei Unsicherheit die verlinkte Themenseite.
Fortgeschrittene Hinweise
- Bei Wechsel- und Drehstrom müssen Effektivwerte, Phasenwinkel und Leistungsfaktor sauber unterschieden werden.
- Bei Leitungen und Anlagen sind neben einer Grundformel reale Randbedingungen wie Verlegeart, Temperatur, Schutzmaßnahmen und zulässiger Spannungsfall relevant.
- Bei Maschinen und Energiewandlern muss die Systemgrenze festgelegt werden: Eingangs-, Ausgangs- und Verlustleistung dürfen nicht vermischt werden.