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Synchrondrehzahl
Dieser Rechner ermittelt die Synchrondrehzahl ns des rotierenden Drehfelds einer Asynchron- oder Synchronmaschine aus Netzfrequenz f und Polpaarzahl p – oder rechnet umgekehrt Frequenz bzw. Polpaarzahl aus einer bekannten Synchrondrehzahl zurück. Sie ist der Bezugswert für den Schlupf und hilft, die passende Motorbauart für eine gewünschte Drehzahl auszuwählen. Erwartet werden die Frequenz in Hertz (Hz), die Polpaarzahl als reine Zahl und die Synchrondrehzahl in min⁻¹ (U/min).
Verwendete Größen
Rechner
Formel
Die Synchrondrehzahl des Drehfeldes steigt mit der Netzfrequenz und sinkt mit steigender Polpaarzahl p (Anzahl der Polpaare pro Wicklungsstrang, nicht Polzahl).
So gehst du vor
- Wähle bei „Gesucht wird“, ob ns, f oder p berechnet werden soll.
- Trage die Netzfrequenz in Hz (meist 50 Hz) und die Polpaarzahl p ein – Achtung: p ist die Polpaarzahl, nicht die (doppelt so große) Polzahl.
- Klicke auf „Berechnen“ und vergleiche mit den Normwerten: p=1 → 3.000 min⁻¹, p=2 → 1.500 min⁻¹, p=3 → 1.000 min⁻¹ bei 50 Hz.
Beispiel
Bei f = 50 Hz und einer Polpaarzahl von p = 2 ergibt sich ns = 60 · f / p = 60 · 50 Hz / 2 = 1.500 min⁻¹ Synchrondrehzahl.
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Was bedeuten die Ergebnisse?
Die wichtigsten Größen dieses Rechners kurz erklärt:
- Synchrondrehzahl min⁻¹: Drehzahl des Drehfelds; typische Normwerte bei 50 Hz sind 3.000, 1.500, 1.000 oder 750 min⁻¹.
- Frequenz Hz: Netzfrequenz; in Europa 50 Hz, in weiten Teilen Amerikas und Asiens 60 Hz.
- Polpaarzahl: Halbe Polzahl der Maschinenwicklung; ein zweipoliger Motor hat p=1, ein vierpoliger p=2 usw.
Hinweis: Rechner für Leitungen, PV, Batterien und Wallboxen liefern teilweise Näherungen. Für eine reale Auslegung müssen zusätzliche technische Randbedingungen, Herstellerangaben und geltende Normen berücksichtigt werden.