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Schlupf

Dieser Rechner bestimmt den Schlupf s eines Asynchronmotors aus Synchrondrehzahl ns und tatsächlicher Drehzahl n – oder rechnet umgekehrt eine der Drehzahlen aus einem bekannten Schlupf zurück. Der Schlupf ist eine zentrale Kenngröße bei Asynchronmaschinen (Käfigläufer-Motoren), da der Rotor immer etwas langsamer dreht als das Drehfeld – nur dieser Unterschied erzeugt das Drehmoment. Erwartet werden beide Drehzahlen in min⁻¹ (U/min) und der Schlupf in Prozent.

Verwendete Größen

Rechner

Die gesuchte Größe wird automatisch ausgeblendet. Alle anderen Angaben sind die bekannten Werte.

Wähle die gesuchte Größe und gib die übrigen Werte ein.

Formel

s = (ns-n)/ns · 100 %

Der Schlupf beschreibt die relative Differenz zwischen Synchrondrehzahl (Drehfeld) und tatsächlicher Rotordrehzahl, bezogen auf die Synchrondrehzahl.

So gehst du vor

  1. Wähle bei „Gesucht wird“, ob Schlupf, Synchrondrehzahl oder Drehzahl berechnet werden soll.
  2. Trage beide Drehzahlen in min⁻¹ ein – die Synchrondrehzahl ergibt sich aus Netzfrequenz und Polpaarzahl des Motors (siehe Synchrondrehzahl-Rechner) und ist immer größer als die reale Drehzahl.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und prüfe die Größenordnung: Typische Asynchronmotoren haben im Nennbetrieb einen Schlupf von etwa 2–6 %.

Beispiel

Bei einer Synchrondrehzahl von ns = 1.500 min⁻¹ und einer realen Drehzahl von n = 1.450 min⁻¹ ergibt sich s = (ns − n) / ns · 100 % = (1.500 − 1.450) / 1.500 · 100 % ≈ 3,33 % Schlupf.

Passende Erklärungen

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Was bedeuten die Ergebnisse?

Die wichtigsten Größen dieses Rechners kurz erklärt:

  • Schlupf %: Relative Abweichung der Rotordrehzahl vom Drehfeld; typisch 2–6 % im Nennbetrieb, bei Stillstand 100 %, bei Leerlauf nahe 0 %.
  • Synchrondrehzahl min⁻¹: Drehzahl des rotierenden Magnetfelds, bestimmt durch Netzfrequenz und Polpaarzahl (z. B. 1.500 min⁻¹ bei 50 Hz und zwei Polpaaren).
  • Drehzahl min⁻¹: Tatsächliche mechanische Drehzahl des Rotors – bei Asynchronmotoren immer etwas kleiner als die Synchrondrehzahl.

Hinweis: Rechner für Leitungen, PV, Batterien und Wallboxen liefern teilweise Näherungen. Für eine reale Auslegung müssen zusätzliche technische Randbedingungen, Herstellerangaben und geltende Normen berücksichtigt werden.

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