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Kabelquerschnitt
Dieser Rechner schätzt den rechnerisch nötigen Mindestquerschnitt einer Leitung ab, damit bei gegebenem Strom und gegebener Länge ein zulässiger Spannungsabfall nicht überschritten wird – ein typischer Schritt bei der Planung von Stromkreisen, Verlängerungsleitungen oder PV-Kabelstrecken. Erwartet werden Strom in Ampere, Länge in Metern (die einfache Strecke, nicht Hin- und Rückweg) und der spezifische Widerstand des Leitermaterials in Ω·mm²/m (Kupfer: 0,0178).
Verwendete Größen
Rechner
Formel
Aus dem zulässigen Spannungsabfall lässt sich mithilfe von Strom, spezifischem Widerstand und der doppelten (Hin- und Rück-) Leitungslänge ein rechnerischer Mindestquerschnitt abschätzen. Die endgültige Auswahl muss weitere Randbedingungen berücksichtigen.
So gehst du vor
- Wähle unter „Gesucht wird“, ob Querschnitt A, Strom I, spezifischer Widerstand ρ, Länge l oder max. Spannungsabfall ΔU berechnet werden soll.
- Trage die einfache Leitungslänge (nur eine Strecke) in Metern ein – der Rechner verdoppelt sie intern automatisch für Hin- und Rückleiter.
- Verwende für Kupfer ρ = 0,0178 Ω·mm²/m, für Aluminium ρ ≈ 0,0278 Ω·mm²/m.
- Klicke auf „Berechnen“ und runde das Ergebnis auf den nächstgrößeren genormten Querschnitt (z. B. 1,5 / 2,5 / 4 mm²) auf.
Beispiel
Mit I = 10 A, ρ = 0,0178 Ω·mm²/m, l = 20 m (einfache Länge) und ΔU = 7,12 V ergibt sich A = I · ρ · (2l) / ΔU = 10 A · 0,0178 Ω·mm²/m · 40 m / 7,12 V = 1 mm².
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Was bedeuten die Ergebnisse?
Die wichtigsten Größen dieses Rechners kurz erklärt:
- Querschnitt mm²: rechnerischer Mindestquerschnitt; in der Praxis auf den nächsten genormten Wert (1,5 / 2,5 / 4 / 6 mm² …) aufrunden.
- Strom A: Betriebsstrom des Verbrauchers bzw. Stromkreises, in Ampere.
- Spezifischer Widerstand Ω·mm²/m: materialabhängige Konstante; Kupfer 0,0178, Aluminium rund 0,0278 Ω·mm²/m.
- Länge einfach m: einfache Strecke vom Verteiler zum Verbraucher (nicht Hin- und Rückweg); je länger, desto größer der nötige Querschnitt.
- max. Spannungsabfall V: zulässiger Spannungsverlust auf der Leitung; nach VDE-Empfehlung meist 3–5 % der Nennspannung.
Hinweis: Rechner für Leitungen, PV, Batterien und Wallboxen liefern teilweise Näherungen. Für eine reale Auslegung müssen zusätzliche technische Randbedingungen, Herstellerangaben und geltende Normen berücksichtigt werden.