Startseite → Rechner → Motorstrom (Nennstrom)
Motorstrom (Nennstrom)
Dieser Rechner ermittelt den Nennstrom (Leiterstrom) eines Motors oder Verbrauchers aus elektrischer Leistung, Leiterspannung und Leistungsfaktor – wahlweise für Drehstrom- oder Einphasenbetrieb. Wichtig für die Dimensionierung von Zuleitung, Schütz und Absicherung.
Verwendete Größen
Rechner
Formel
P ist die elektrische Wirkleistung, UL die Leiterspannung (bzw. Netzspannung einphasig), cos φ der Leistungsfaktor. Bei Drehstrom sorgt der Faktor √3 dafür, dass für dieselbe Leistung ein geringerer Leiterstrom als bei Einphasenbetrieb nötig ist.
So gehst du vor
- Trage die bekannten Größen mit passenden Einheiten ein.
- Prüfe, ob die Formel und die Einheiten zusammenpassen.
- Klicke auf „Berechnen“ und kontrolliere Ergebnis und Größenordnung.
Beispiel
Bei P = 4.417 W, UL = 400 V und cos φ = 0.85 ergibt sich im Drehstrombetrieb IL = 4.417/(√3·400·0.85) = 7,5 A. Im (hypothetischen) Einphasenbetrieb bei gleicher Spannung wären es dagegen IL = 12,99 A – rund das √3-fache.
Passende Erklärungen
Weitere Rechner
Was bedeuten die Ergebnisse?
Die wichtigsten Größen dieses Rechners kurz erklärt:
- Elektrische Leistung W: Elektrische Wirkleistungsaufnahme des Verbrauchers (bei Motoren: mechanische Leistung geteilt durch Wirkungsgrad).
- Leiterspannung V: Verkettete Spannung zwischen zwei Außenleitern im Drehstromnetz (in Deutschland meist 400 V), bzw. Netzspannung bei Einphasenbetrieb.
- Leiterstrom A: Strom in einem Außenleiter – der gesuchte Nennstrom.
- Leistungsfaktor cos φ: Verhältnis von Wirkleistung zu Scheinleistung; bei Asynchronmotoren bei Nennlast häufig etwa 0,8–0,9.
Hinweis: Rechner für Leitungen, PV, Batterien und Wallboxen liefern teilweise Näherungen. Für eine reale Auslegung müssen zusätzliche technische Randbedingungen, Herstellerangaben und geltende Normen berücksichtigt werden.