Startseite → Rechner → Knotenregel
Kirchhoff Knotenregel – 1–10 Eingangs- und Ausgangsströme
Dieser Rechner wendet die 1. Kirchhoffsche Regel (Knotenregel) auf einen Schaltungsknoten mit beliebig vielen Ein- und Ausgangsströmen an: Er prüft, ob die Summe der zufließenden und abfließenden Ströme übereinstimmt, und kann einen fehlenden Strom aus den übrigen zurückrechnen. Das ist typisch bei der Analyse von Verzweigungen in Gleichstromnetzwerken, etwa in der Ausbildung oder bei der Fehlersuche in einer Schaltung. Stelle zunächst die Anzahl der Eingangs- und Ausgangsströme ein und trage anschließend die bekannten Werte in Ampere ein.
Verwendete Größen
Rechner
Grundformel
Was in einen Knoten hineinfließt, muss im stationären Fall genauso wieder herausfließen – Ladung kann an einem Knoten weder entstehen noch verschwinden. Vorzeichen können alternativ mit der algebraischen Summe ΣI = 0 behandelt werden, bei der abfließende Ströme negativ gezählt werden.
Was bedeutet das Ergebnis?
- Eingangsstrom: Strom, der zum Knoten hinfließt; die Summe aller Eingangsströme muss der Summe aller Ausgangsströme entsprechen.
- Ausgangsstrom: Strom, der vom Knoten wegfließt, z. B. in einen Verbraucher oder eine weitere Verzweigung.
- Fehlender Strom: der vom Rechner ermittelte Wert, mit dem Eingangs- und Ausgangssumme wieder übereinstimmen; ein negatives Zwischenergebnis deutet auf eine falsch angenommene Stromrichtung hin.
Beispiel
Fließen 5 A und 2 A in einen Knoten hinein (Summe 7 A) und bereits 4 A wieder hinaus, muss der gesuchte zweite Ausgangsstrom laut ΣIein = ΣIaus genau 7 A − 4 A = 3 A betragen, damit die Knotenregel erfüllt ist.